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Die Verletzung von Informationspflichten im Onlinehandel gehört mit zu den am häufigsten abgemahnten Wettbewerbsverstößen.

Informationspflichten dienen dem Schutz des Verbrauchers vor Gefahren, die mit fernabsatzrechtlichen Vertragsschlüssen zu tun haben. Sie dienen der Streitbeilegung oder der Information über bestimmte Gefahren in Bezug auf das angebotene Produkt bzw. die angebotene Dienstleistung.

Onlinehändler sind daher gut beraten, wenn sie präventiv die für sie geltenden Informationspflichten berücksichtigen. Welche Informationspflichten Sie beachten müssen ist u.a. abhängig von Ihrem Produkt- oder Dienstleistungsportfolio. Die folgenden Beispiele sind nicht abschließend:

Informationspflichten im Onlinehandel – Beispiele

  • Identität des Anbieters / Impressum
  • Widerrufsbelehrung
  • Hinweise zum Muster-Widerrufsformular
  • Gesamtpreis der Waren oder Dienstleistungen einschließlich aller Steuern und Abgaben
  • alle zusätzlichen Fracht-, Liefer- oder Versandkosten
  • Kosten für den Einsatz des für den Vertragsabschluss genutzten Fernkommunikationsmittels
  • Zahlungs-, Liefer- und Leistungsbedingungen
  • Lieferzeiten
  • Zahlungsmittel
  • wesentlichen Eigenschaften der Waren oder Dienstleistungen
  • Termin, bis zu dem der Unternehmer die Waren liefern oder die Dienstleistung erbringen muss
  • Verfahren des Unternehmers zum Umgang mit Beschwerden
  • Bestehen eines gesetzlichen Mängelhaftungsrechts für die Waren
  • Bedingungen von Kundendienst, Kundendienstleistungen und Garantien
  • einschlägige Verhaltenskodizes
  • Laufzeit des Vertrags oder die Bedingungen der Kündigung unbefristeter Verträge oder sich automatisch verlängernder Verträge
  • Gestaltung Bestellprozess mit Button Lösung
  • Informationen und aktiver Link zur online Plattform der EU-Kommission – OS-Plattform
  • Informationen zur alternative Streitbeilegung
  • Datenschutzhinweise
  • Datenschutzeinwilligung – z.B. zur dauerhaften Speicherung personenbezogener Daten
  • Information über die einzelnen technischen Schritte, die zum Vertragsschluss führen
  • Information darüber, ob der Vertragstext nach dem Vertragsschluss von dem Unternehmer gespeichert wird und ob er dem Kunden zugänglich ist
  • Information darüber, wie der Verbraucher mit welchen technischen Mitteln er Eingabefehler vor Abgabe der Vertragserklärung erkennen und berichtigen kann
  • Informationspflichten nach dem Elektrogesetz (ElektroG)
  • Informationspflichten nach der Textilkennzeichnungsverordnung der EU

Informationspflichten im Onlinehandel – EU Recht beachten!

Neben den allgemeinen Informationspflichten im Onlinehandel, die ein Onlinehändler zu beachten hat, sind auch spezielle und oftmals produktspezifische Gesetze und Vorschriften beim Fernabsatz zu berücksichtigen. Wegen der Bestrebungen der Europäischen Union, rechtliche Harmonisierung zwischen den Mitgliedsstaaten zu erreichen, sind insbesondere auch Regelungen des Gemeinschaftsrechts zu beachten. Die Palette der rechtlichen Anforderungen ist daher sehr unübersichtlich und erfordert in jedem Fall fachlich versierte juristische Beratung.

Die vorstehenden Beispiele sind wie gesagt nur beispielhaft. Wir helfen Ihnen gerne sich bei der Vielzahl von möglichen Pflichtinformationen zurecht zu finden.

Shopabsicherung – rechtssichere Rechtstexte

ANGEBOTE ZUR SHOPABSICHERUNG ab* 29,- €/ mtl. zzgl. MwSt.

  • rechtliche Grundabsicherung
  • anwaltlich geprüfte Rechtstexte
  • rechtssichere AGB
  • Impressum, Widerrufsbelehrung, etc.
  • Datenschutzerklärung nach DSGVO
  • Hinweise auf Informationspflichten gegenüber Verbrauchern
  • gratis: Bearbeitung einer bereits erhaltenen Abmahnung

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